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Still sie frißt, sie glimmt verborgen, |
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Glut des Wahnsinns, tiefst‘ Begier; |
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doch wer strebt zu höchsten Höhen, |
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steht schon bald vor jener Tür, |
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die zu öffnen niemand wagte |
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noch bislang, denn eine Schrift, |
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blutig rot und flammenlodernd, |
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ist es, die die Warnung spricht: |
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Suchst du Wahrheit, willst du finden |
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letzte Antwort, so tritt ein, |
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doch gib acht, daß dich nicht blende |
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ihres Strahlens Widerschein. |
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Beim Zerfließen deiner Grenzen |
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wirf nur einen flücht‘gen Blick |
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auf die unbekannten Länder, |
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weiche schneller noch zurück. |
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Nicht erschöpfe dich im Suchen, |
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grenzenlos ist nur die Nacht, |
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schon der erste Strahl der Sonne |
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all dem jäh ein Ende macht. |
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Denn ihr Funkeln ist das Zeichen, |
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zieht den Vorhang wieder vor |
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vor des letzten Rätsels Lösung, |
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schließt nur fester noch das Tor. |
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Doch schon glücklich soll sich schätzen, |
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wer nur diesen Blick getan, |
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wer nur ahnt von den Gesetzen, |
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von des ew‘gen Kreislaufs Bahn. |
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1984 |